Lebenswert durch viele Radler und Flaneure
Die Stadt Freiburg zeigt, dass das Ziel des Projektes „Kopf an: Motor aus" - die Verdoppelung des Fuß- und Radverkehranteils - machbar ist.
Die Rahmenbedingungen sind in Freiburg besonders günstig: Die Wege in der Stadt sind kurz, Geschäfte, Kneipen oder Friseure sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen, das Wetter ist meistens schön und die Einwohner sind umweltbewusst und sportbegeistert.
Bereits heute schwingen sich die Freiburger für je ein Viertel ihrer gesamten Wege aufs Fahrrad oder gehen zu Fuß. Bis 2030 will Freiburg 40 Prozent weniger CO2 produzieren. Damit die Stadt im Breisgau ihre Klimaschutzziele erreicht, sollen künftig noch mehr Einwohner das Auto stehen lassen - vor allem auf kurzen Strecken.
Die Freiburger legen täglich innerhalb der Stadt fast 10.000 Wege von weniger als fünf Kilometern Länge zurück, davon ein Viertel mit dem Auto, ein Viertel zu Fuß und knapp ein Drittel mit dem Fahrrad. Um den Anteil der Autofahrten weiter zu reduzieren, werden unter anderem Fuß- und Radwege weiter ausgebaut und die Bedingungen für Radler und Flaneure insgesamt verbessert. Verkehrs- und Umweltpolitik sowie der Bereich Stadtentwicklung ziehen dabei in Freiburg an einem Strang. So kann die Kampagne „Kopf an: Motor aus" nachhaltigen Erfolg haben.
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