"Kopf an: Motor aus" startet in Berlin

Junge Frau  verteilt Kaffee am KaffeeBikeJetzt gehts los - in Berlin! Die Imagekampagne "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken" ist am 21. April 2010 offiziell in der Hauptstadt gestartet. Während der Wind über den Potsdamer Platz pfiff, verteilte das "Kopf an"-Team Kaffee an Radfahrer und Fußgänger. Autofahrer hingegen stattete man mit einem Trainingspaket für Kurzstrecken aus. Das "Coaching-Pack" enthält Denkanstöße und kleine Hilfsmittel wie Traubenzucker, die die Berliner Autofahrer zum Umsteigen bewegen sollen. Denn auf Strecken unter fünf Kilometern sind das Fahrrad und die eigenen zwei Füße einfach die intelligentesten Fortbewegungsmittel.

Politische Unterstützung

Mit von der morgendlichen Partie auf dem Potsdamer Platz waren die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Maria Krautzberger, und Bezirksstadtrat Berlin Mitte, Ephraim Gothe. Gemeinsam setzen sie sich für das Kampagnenziel ein. "Die Kampagne ergänzt hervorragend unsere Anstrengungen, mehr für den Fuß- und Radverkehr zu tun", sagte Maria Krautzberger. "Auch wenn wir mit Anteilen von 29 Prozent beim Fuß- und 13 Prozent beim Radverkehr bei der Verkehrsmittelwahl schon gut dastehen, sehen wir noch erhebliche Potenziale."

Rote Plakate mit frechen Sprüchen

"Unser Kiez soll schöner werden. Und zwar mit Ihnen auf dem Fahrrad.“ Diesem und weiteren augenzwinkernden Kampagnen-Sprüchen auf knallroten Plakaten und Brückenbannern werden die Berliner in den nächsten Monaten immer wieder begegnen. In einem Wettbewerb mit 55 Bewerberstädten hat sich Berlin mit den Bezirken Mitte und Treptow-Köpenick behauptet und darf die Imagekampagne des Bundesumweltministeriums 2010 umsetzen.